Verein

Die Nibelungenhorde wurde 2006 durch Astrid Perl- Haag ins Leben gerufen. Anfangs als ein einmaliges Projekt für Jugendliche gedacht, wurde nach vier erfolgreichen Projektwochen noch im selben Jahr ein gemeinnütziger Verein gegründet.

DSC_0191

Erste Redaktionsteam Nibelungenhorde 2006

Durch künstlerische Tätigkeiten mit dem Schwerpunkt „Theaterspielen“  haben Jugendliche zwischen 14-21 Jahren die Möglichkeit neuen Mut zu gewinnen, eigene Potenziale zu entdecken und soziale Kompetenzen zu erlernen. Dabei spielt es keine Rolle welchen Hintergrund die Jugendlichen haben. Jeder hat die Möglichkeit dabei zu sein.

Unter professioneller Anleitung können die Jugendlichen an Workshops wie Körpertraining, Sprachtraining, Schauspielimprovisation, Musikimprovisation sowie an Physiodrama und Choreografie teilnehmen.

Bei der Durchführung werden Grundgedanken wie Teamfähigkeit, Selbstbewusstsein, Ausdrucksfähigkeit, Disziplin und Einfühlungsvermögen vermittelt.

Die Jugendlichen haben nicht nur auf der Bühne die Möglichkeit ihre Potenziale zu entdecken, sondern lernen ebenso Berufe im Theaterbereich kennen wie MaskenbildnerIn, VeranstaltungstechnikerIn, RegisseurIn etc.

Nibelungenhorde 2008

Nibelungenhorde 2008

Neben einem mehrwöchigen Workshop in den Sommerferien finden überregional über das Jahr verteilt weitere Projekte statt. Das Resultat der Sommerworkshops wird alljährlich im Rahmen des Kulturprogramms der Nibelungen-Festspiele aufgeführt, welche seit 2006 auch Kooperationspartner sind.

Einige Projekte der letzten Jahre:

  • 2006: erster Sommerworkshop mit einer öffentlichen Werkschau im Wormser Festspielhaus
  • 2008: Erarbeitung des Stückes „Knastkinder“ (www.Knastkinder.de). Aufgeführt im Lincoln Theater Worms sowie im Zwinger1 in Heidelberg.
  • 2008: 55 Jugendliche der Nibelungenhorde wirken als Statisten in der Oper „Nabucco“ mit. Aufgeführt im Stade de France, Paris.
  • 2009: Unter der Regie von Andreas Bisowski wird „Furcht und Hoffnung in Deutschland“ von Franz Xaver Kroetz erarbeitet und aufgeführt. Kroetz kam zur Premiere nach Worms.
  • 2010: Unter der Regie von Joern Hinkel wird das Theaterstück „Winterreise“ auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände in Worms aufgeführt.
  • 2010: Im Auftrag der Unfallkasse Rheinland-Pfalz in Kooperation mit dem Bildungsministerium wird der Film „Alle Tage wieder“ gedreht, welcher das Thema Mobbing an Schulen aufgreift. Dieser wird künftig mit dazu erarbeitetem Lehrmaterial an Schulen eingesetzt. Regie: Joern Hinkel
  • 2011: „May be Parzival“ geschrieben von Andreas Bisowski wird zu dessen Ehren unter der Regie von Uwe John erarbeitet und aufgeführt.
  • 2012: Aufführung des Theaterstücks „Warten auf?!“ im Lincoln Theater Worms.
  • 2013: Mitwirkung bei den niedersächsischen Musiktagen in Lüneburg
  • 2013: Aufführung „Nichts- was im Leben wichtig ist“ von Janne Teller im Lincoln Theater
  • 2013: Einige Jugendliche wirken als Darsteller, sowie hinter der Kamera beim Fernsehfilm „Die Auserwählten“ mit, welcher 2014 in der ARD zu sehen sein wird. Regie: Christoph Röhl